Merkel fährt „neugierig“ und selbstbewusst zu Trump

Saarbrücken/Berlin · Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) reist mit Zuversicht zum neuen US-Präsidenten Donald Trump. Der „Saarbrücker Zeitung“ sagte Merkel kurz vor ihrer Abreise: „Es ist immer besser, miteinander zu reden als übereinander.“

 Die Bildkombo zeigt Bundeskanzlerin Angela Merkel (l, Aufnahme vom 13.04.2016) und US-Präsident Donald Trump (Aufnahme vom 23.01.2017).Location:Berlin

Die Bildkombo zeigt Bundeskanzlerin Angela Merkel (l, Aufnahme vom 13.04.2016) und US-Präsident Donald Trump (Aufnahme vom 23.01.2017).Location:Berlin

Foto: dpa

Auf die Frage, ob man von offener Neugier auf beiden Seiten sprechen könne, erklärte die Kanzlerin: "Neugier in jedem Fall. Und auch Freude, sich kennenzulernen. Das gilt zumindest für mich."

Sie wolle mit Trump über Sicherheits- und Wirtschaftsfragen sowie über die künftige internationale Zusammenarbeit sprechen. Angesichts der Sorgen vor einem Handelskrieg zwischen den USA und Deutschland sowie Europa mahnte Merkel: "Unsere Länder profitieren davon, wenn wir gut und fair zusammenarbeiten." Auch Deutschland habe gute Argumente, denn gebe es nicht nur den deutschen Handelsüberschuss gegenüber den USA, sondern auch hohe deutsche Direktinvestitionen in Amerika. So exportiere das BMW-Werk in den USA von dort "mehr Autos als GM und Ford zusammen", sagte Merkel. "Das werde ich deutlich machen".