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Kardinal Reinhard Marx gründet Stiftung für Missbrauchs-Opfer

Aus eigenem Vermögen : Marx steckt halbe Million in Missbrauchs-Stiftung

Der ehemalige Trierer Bischof und heutige Münchner Kardinal Reinhard Marx setzt privates Vermögen für eine Stiftung für Opfer des Missbrauchsskandals der katholischen Kirche ein. Mit der Gründung der gemeinnützigen Stiftung „Spes et Salus“ – Hoffnung und Heil – wolle Marx Menschen helfen, die vom sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche betroffen sind, erklärte das Erzbistum München-Freising.

Bei dem Stiftungsvermögen von 500 000 Euro handle es sich um „den allergrößten Teil meines Privatvermögens“, erklärte Marx. „Geld kann keine Wunden heilen, aber es kann dazu beitragen, dass Bedingungen geschaffen werden, die Heilungs- und Wandlungsprozesse ermöglichen“, erklärte Marx.