Garzweiler: Kohle-Aktivisten werden Polizei Härte vor

Garzweiler : Vorwürfe gegen Polizei nach Braunkohle-Protest

Nach den dreitägigen Klimaprotesten im rheinischen Braunkohlerevier hat die Initiative „Ende Gelände“ schwere Vorwürfe gegen Einsatzkräfte der Polizei erhoben. Sie hätte unverhältnismäßig hart eingegriffen, teilte das Bündnis am Montag mit.

Die Aachener Polizei will die Anschuldigungen nun prüfen. Vorwürfe, Polizeibeamte hätten den Demonstranten Wasser und Nahrung verwehrt, wies ein Sprecher indes zurück. Nach den Einsätzen, bei denen auch Polizisten verletzt wurden, warfen auch die Beamten den Demonstranten Gewalt vor. RWE als Betreiber des Tagebaus Garzweiler kündigte rechtliche Schritte gegen alle an, die sich an dessen Besetzung beteiligt hatten.

Nach Angaben von „Ende Gelände“ waren von Freitag bis Sonntag rund 6000 Menschen an den Blockaden des Tagebaus und von Bahnlinien beteiligt. Die Polizeibeamten waren 48 Stunden lang im Einsatz.

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