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„Fridays für Future“-Schüler fordern schnelles Aus für Kohlekraftwerke

Klimaproteste : Schüler fordern schnelles Aus für viele Kohlekraftwerke

Der Ort war bewusst gewählt: Im Berliner Naturkundemuseum künden riesige Skelette längst ausgestorbener Saurier davon, was Klimawandel und Umweltveränderungen anrichten können. Vor dieser Kulisse präsentierten Schüler der „Fridays for Future“-Bewegung für mehr Klimaschutz einen Katalog konkreter Forderungen an die Politik.

Bevor hier nichts in Rollen kommt, so die Botschaft, gehe der „Schulstreik“ mit bundesweiten Demonstrationen jeden Freitag weiter.

So fordert das Bündnis, ein Viertel der deutschen Kohlekraftwerke noch in diesem Jahr abzuschalten. Das sei aufgrund der Überproduktion an „dreckigem Strom“ hierzulande machbar. Zudem müsse der Kohleausstieg in Deutschland bis 2030 und nicht wie von der Kohlekommission vorgeschlagen erst 2038 realisiert werden. Der Ausstieg aus der Kohle als wichtige Quelle für das Treibhausgas Kohlendioxid (CO2) spiele eine Schlüsselrolle beim Klimaschutz, sagte Sebastian Grieme, einer der Sprecher der Bewegung.