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FDP-Politiker Koppelin rechnet mit peinlichem Ausgang des Wulff-Verfahrens

FDP-Politiker Koppelin rechnet mit peinlichem Ausgang des Wulff-Verfahrens

„Ich glaube, dass wird peinlich für die Justiz enden. Wulff wird unbeschadet davon kommen.“ sagte FDP-Politiker Jürgen Koppelin der „Saarbrücker Zeitung“.

Der FDP-Politiker Jürgen Koppelin geht davon aus, dass das nun eröffnete Verfahren gegen den ehemaligen Bundespräsidenten Christian Wulff wegen Vorteilsnahme unangenehm für die Justiz ausgehen wird. Koppelin sagte der "Saarbrücker Zeitung": "Ich glaube, dass wird peinlich für die Justiz enden. Wulff wird unbeschadet davon kommen."

Koppelin, der als FDP-Haushaltspolitiker auch zuständig für den Etat des Bundespräsidenten gewesen ist, betonte, die Vorwürfe seien kaum haltbar. "Am Ende bleiben 800 Euro über. Da sind die Kosten dieses ganzen Verfahrens wesentlich höher." Einen Schaden für das Amt des Bundespräsidenten sehe er durch die Eröffnung des Verfahrens aber nicht, "jeder kann vor Gericht kommen, auch ein ehemaliger Bundespräsident", betonte Koppelin.