Familienministerin Schröder erfreut über CDU-Beschluss zur Flexiquote – Kein Gesetz mehr in dieser Legislaturperiode

Berlin / Saarbrücken · „Es freut mich sehr, dass der Bundesvorstand sich so eindeutig hinter mein Konzept der Flexiquote gestellt hat“, sagte Schröder der „Saarbrücker Zeitung“.

Berlin / Saarbrücken. Familienministerin Kristina Schröder (CDU) hat sich zufrieden über den Ausgang der Abstimmung im CDU-Vorstand zur Frauenquote in Unternehmensführungen geäußert. "Es freut mich sehr, dass der Bundesvorstand sich so eindeutig hinter mein Konzept der Flexiquote gestellt hat", sagte Schröder der "Saarbrücker Zeitung". Auch Angela Merkel habe in der Sitzung für dieses Ergebnis geworben. Sie sei zuversichtlich, dass sich das Konzept jetzt auch auf dem CDU-Parteitag im Dezember durchsetzen werde. Einen gemeinsamen Gesetzentwurf mit der FDP werde es jedoch vermutlich nicht mehr geben. "Schon seit Monaten ist leider klar, dass die FDP in dieser Legislaturperiode kein Gesetz mitmacht", sagte die Ministerin. Das Vorhaben werde somit Teil des CDU-Wahlprogramms für die nächste Bundestagswahl. Aus ihrer Sicht habe die Debatte schon jetzt Veränderungen angestoßen. So hätten sich viele Unternehmen aus eigener Einsicht einer Flexiquote unterzogen. 28 der DAX-30 Konzerne hätten sie für ihre Aufsichtsräte beschlossen, und bei den Neubesetzungen der Aufsichtsräte in diesem Jahr seien 40 Prozent Frauen berufen worden. "Das zeigt: Dieser Weg wirkt." Die Flexiquote sei "ein Scharnier der Vernunft zwischen der notwendigen konsequenten Frauenförderung und dem Prinzip der unternehmerischen Freiheit". Besonders hob Schröder hervor, dass der CDU-Vorstand klargestellt habe, dass auch die Flexiquote eine gesetzliche Regelung sei. "Viele denken ja, das sei etwas Unverbindliches." kol

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