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Deutschland führt inzwischen eine erhliche Debatte über den Klimaschutz

Kommentar : Eine ehrlichere Debatte

Es tut sich etwas in der Gesellschaft. Und das ist auch überfällig. Jahrelang wurde der Klimawandel als eher ab­straktes politisches Thema wahrgenommen. Zwar war man sich im öffentlichen Diskurs zumeist irgendwie einig, dass „etwas“ getan werden muss, um die globale Erwärmung zu stoppen.

Doch bei Forderungen nach einer „klima­freundlicheren Politik“ blieb es in der Regel. Inzwischen wird die Debatte deutlich ehrlicher geführt.

In den vergangenen Wochen ist das Problembewusstsein so richtig in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Das ist nicht zuletzt auch das Verdienst der Schüler-Aktivisten von „Fridays for Future“. Inzwischen erntet man im Freundeskreis schon Stirnrunzeln, wenn man einen Inlandsflug gebucht hat. Die Menschen begreifen so langsam, dass der Klimawandel mit ihnen selbst zu tun hat. Dass wir alle in letzter Konsequenz unsere Lebensweise ändern müssen.