Arbeitsgruppe der Unions-Fraktion will keine Grundrente auf Dauer

Arbeitgeber sollen für Menschen mit Niedriglohn höhere Rentenbeiträge zahlen : Arbeitsgruppe der Union will nicht auf Dauer Grundrente

Die geplante Grundrente könnte nach einem Vorschlag aus der Unionsfraktion wieder auslaufen. Eine Arbeitsgruppe der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag schlägt dazu höhere Rentenanwartschaften für Geringverdiener vor, wie aus einem Positionspapier hervorgeht.

Arbeitgeber sollen demnach für Menschen mit Niedriglohn höhere Rentenbeiträge zahlen. Dazu sollen die Rentenbeiträge mindestens von einem bestimmten Wert berechnet werden, der höher als tatsächliche Niedriglöhne ist. Beiträge sollten deshalb von einer Mindestbeitragsbemessungsgrundlage gezahlt werden. Für 2020 sollten dies 14,70 Euro pro Stunde sein. Auf den Differenzbetrag zwischen Lohn und diesem Mindestwert sollten die Arbeitgeber den vollen Rentenbeitrag zahlen, so die Fraktionsarbeitsgruppe. Damit ergäbe sich bei einem Mindestlohnempfänger nach 40 Jahren eine Rente von circa 1000 Euro, so das Papier. Das Risiko späterer Altersarmut werde so schon in der Beitragsphase bekämpft.