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In der Bibel durften Bischöfe heiraten

In der Bibel durften Bischöfe heiraten

ZölibatIn der Bibel durften Bischöfe heiratenZum Artikel "Regensburger Bischof Müller: Zölibat steht nicht in Frage" (SZ vom 19. Februar)Die Bibel sagt über die Praxis der frühen Kirche: "Darum soll ein Bischof unsträflich sein eines Weibes Mann, ... der seine Kinder im Gehorsam halte mit aller Ehrbarkeit

ZölibatIn der Bibel durften Bischöfe heiratenZum Artikel "Regensburger Bischof Müller: Zölibat steht nicht in Frage" (SZ vom 19. Februar)Die Bibel sagt über die Praxis der frühen Kirche: "Darum soll ein Bischof unsträflich sein eines Weibes Mann, ... der seine Kinder im Gehorsam halte mit aller Ehrbarkeit. Denn wenn jemand seinem eigenen Hause nicht weiß vorzustehen, wie wird er die Gemeinde Gottes versorgen?" Manchmal ist das Lesen der Bibel hilfreicher als das von päpstlichen Lehrschreiben. Also: Auf zum Standesamt! Rainer Klössner, Eimersdorf BeerdigungAktives Loslassen fördert Trauerarbeit Zum Artikel "Beerdigung endet mit Eklat" (14. Februar)Hinter vielen kirchlichen Ritualen bei der Bestattung steckt auch ein durchaus praktischer Sinn, so im vor der Trauergemeinde vollzogenen Versenken des Sarges oder der Urne. Es erleichtert den Hinterbliebenen und wirklich Trauernden das innere Loslassen vom Verstorbenen. Erste Aufgabe bei der Trauerarbeit ist, den Tod als Realität zu akzeptieren. Dabei nützt das Miterleben des Hinablassens des Sarges oder der Urne ins Grab. Dieser Akt hilft, den Verlust zu verarbeiten, ihn nicht zu verdrängen. Die erste Phase des Trauerprozesses, das Nicht-Wahrhaben-Wollen des Verlustes, kann besser bewältigt werden. Das spart auch Kraft für die späteren langen und schweren Phasen der Trauerarbeit. Dr. Hermann Otto Fries, Rehlingen-SiersburgKeine Alternative zum Abbruch des Rituals Helmut Gross hat während der Abwesenheit unseres Pfarrers Matthias Junk von der Pfarrsekretärin erfahren, dass im Sinne der deutschen Bischofskonferenz der Sarg/die Urne bei der Beerdigung ins Grab herabzulassen ist. Unser Dechant hat ihm dies bestätigt. Helmut Gross kannte also im Gegensatz zu seiner Aussage die Haltung der Kirche. Er durfte auf Grund seiner kompromisslosen, konträren Haltung keinen Kondolenzbesuch erwarten. Diese gipfelte in der provokanten Haltung seines Sohnes am Grabe, die unserem Pfarrer nur noch den Abbruch der Trauerhandlung zuließ. Hermann Conrad, Rehlingen