Im Saarland reisen nur wenige Asylbewerber freiwillig aus

Im Saarland reisen nur wenige Asylbewerber freiwillig aus

Beim Umgang mit abgelehnten Asylbewerbern setzt das Saarland vorrangig auf Zwangsmaßnahmen. In den ersten neun Monaten des Jahres reisten hierzulande 77 Flüchtlinge freiwillig aus, 277 Menschen wurden im selben Zeitraum abgeschoben.

Ganz anders geht etwa die Landesregierung von Rheinland-Pfalz vor: Dort gab es 4206 freiwillige Rückkehrer bei 439 Abschiebungen . Die freiwillige Ausreise gilt nicht nur als humaner, sie kostet auch weniger.

Derweil schloss sich am Wochenende die Mainzer Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD ) der Forderung von Saar-Innenminister Klaus Bouillon (CDU ) nach Mehrarbeit bei der zentralen Flüchtlingsbehörde an. Die Beamten des Bundesamts müssten in Schichten und auch am Wochenende arbeiten, sagte sie. > , B 2: Berichte