Hessen und Bayern kooperieren bei elektronischer Fußfessel

Halle. Hessen und Bayern sind beim bundesweiten Einsatz elektronischer Fußfesseln für Straftäter vorgeprescht. "Wir tun uns dabei zusammen. In Bad Vilbel in Hessen wird eine Zentrale entstehen, die die Überwachung in beiden Ländern koordiniert", sagte gestern Bayerns Justizministerin Beate Merk (CSU) am Rande der Justizministerkonferenz in Halle

Halle. Hessen und Bayern sind beim bundesweiten Einsatz elektronischer Fußfesseln für Straftäter vorgeprescht. "Wir tun uns dabei zusammen. In Bad Vilbel in Hessen wird eine Zentrale entstehen, die die Überwachung in beiden Ländern koordiniert", sagte gestern Bayerns Justizministerin Beate Merk (CSU) am Rande der Justizministerkonferenz in Halle. Dort unterzeichneten Bayern und Hessen einen Staatsvertrag. "Wir gehen davon aus, das auch die anderen Bundesländer dem Vertrag noch beitreten", sagte Merk. Die Länder hätten dies in Halle signalisiert, bräuchten aber noch die Genehmigung ihrer Parlamente. Die Landtage von Bayern und Hessen haben dem Vertrag schon zugestimmt. "Wir wollen gemeinsam die Technik einkaufen und versprechen uns damit eine kostengünstigere Lösung", so Merk. dpa

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