Günstige Stimmung für Rot-Grün
Günstige Stimmung für Rot-GrünBerlin. Gut eine Woche vor den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz rechnen Demoskopen in beiden Ländern mit einem engen Rennen. In Baden-Württemberg ist ein Regierungswechsel angesichts der neuen Atomdebatte wieder wahrscheinlicher geworden
Günstige Stimmung
für Rot-Grün
Berlin. Gut eine Woche vor den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz rechnen Demoskopen in beiden Ländern mit einem engen Rennen. In Baden-Württemberg ist ein Regierungswechsel angesichts der neuen Atomdebatte wieder wahrscheinlicher geworden. Grüne und SPD liegen dort jüngsten Umfragen zufolge knapp vor dem schwarz-gelben Lager. Auch in Rheinland-Pfalz wäre eine rot-grüne Mehrheit möglich. Die SPD regiert dort bislang allein. dpa
Deutscher Soldat bei Anschlag schwer verletzt
Potsdam/Kundus. In Nordafghanistan ist am Freitag ein deutscher Soldat bei einem Anschlag schwer verletzt worden. Der Vorfall ereignete sich neun Kilometer nordwestlich des Regionalen Wiederaufbauteams in Kundus, wie das Einsatzführungskommando der Bundeswehr in Potsdam mitteilte. Hier war eine gemischte Patrouille der Internationalen Schutztruppe Isaf angesprengt worden. dpa
Zwei Jahre Haft für Ex-Grauen-Politiker
Wuppertal. Ein ehemaliger stellvertretender Vorsitzender der Seniorenpartei "Die Grauen" ist zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt worden. Das Wuppertaler Landgericht sprach Dieter-Wilhelm Meyer (71) am Freitag der schweren Untreue im Zusammenhang mit dem Spendenskandal bei der inzwischen aufgelösten Partei schuldig. Er muss zudem 10 000 Euro an eine karitative Einrichtung zahlen. dpa
Wut in Pakistan
nach US-Angriff
Islamabad. Ein US-Drohnenangriff mit mehr als 40 Toten in Pakistan hat bei der Armee und der Regierung in Islamabad wütende Reaktionen hervorgerufen. Nach Militärangaben waren bei dem Beschuss im Grenzgebiet zu Afghanistan Zivilisten ums Leben gekommen, nicht wie ursprünglich aus Geheimdienstkreisen verlautete Taliban-Kämpfer. Der pakistanische Armeechef Ashfaq Parvez Kayani verurteilte den Angriff am Donnerstagabend als "ungerechtfertigt und unter keinen Umständen hinnehmbar". dpa
Aristide meldet sich
in Haiti zurück
Port-au-Prince. Zwei Tage vor der Wahl des neuen Staatsoberhauptes Haitis ist der 2004 gestürzte Präsident Jean-Bertrand Aristide nach Port-au-Prince zurückgekehrt. Unmittelbar nach der Landung auf dem Flughafen der Hauptstadt meldete er Ansprüche auf das Präsidentenamt an. Um das Amt bewerben sich in der Stichwahl die ehemalige First Lady Mirlande Manigat (70) und der Musiker Michel Martelly (50). dpa