Georgien-Gespräche abgebrochen - Weltgericht verurteilt Gewalt

Georgien-Gespräche abgebrochen - Weltgericht verurteilt Gewalt

Genf/Den Haag. Eine erste internationale Konferenz über die Lage in Georgien nach dem Krieg mit Russland ist gestern ergebnislos abgebrochen worden. Zu einer direkten Begegnung zwischen den Vertretern Russlands und Georgiens kam es bei den Vereinten Nationen in Genf nicht. Am 18

Genf/Den Haag. Eine erste internationale Konferenz über die Lage in Georgien nach dem Krieg mit Russland ist gestern ergebnislos abgebrochen worden. Zu einer direkten Begegnung zwischen den Vertretern Russlands und Georgiens kam es bei den Vereinten Nationen in Genf nicht. Am 18. November soll ein neuer Versuch unternommen werden, damit die Konfliktparteien über die Sicherheit und die Lage der Vertriebenen sprechen.Das höchste Gericht der Vereinten Nationen forderte unterdessen in einem überraschenden Urteil Russland und Georgien auf, im Kaukasus-Konflikt jegliche ethnisch oder rassisch motivierte Diskriminierung sowie Gewaltausübung zu unterbinden. "Beide Seiten müssen davon Abstand nehmen, Menschen, Gruppen sowie auch Institutionen in rassistischer Weise zu diskriminieren", erklärte die Vorsitzende Richterin Rosalyn Higgins. dpa