Für Wettbewerb im positiven Denken

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KulturFür Wettbewerb im positiven DenkenZum Artikel "Arensky Trio verabschiedet sich würdig,aber brav" (SZ vom 13

KulturFür Wettbewerb im positiven DenkenZum Artikel "Arensky Trio verabschiedet sich würdig,aber brav" (SZ vom 13. Juni) Haben die Musiker des "Arensky Trio" eine so seichte Laudatio zum Abschied verdient? Nach einem ihrem Lebenswerk würdigen Auftritt kommt eine Kritik, die nur das eine Beurteilungskriterium der modernen Zeit erfüllt: Er gab sich Mühe, die ihm übertragenen Aufgaben zu erfüllen. Im Klartext: Seine Leistung war unbefriedigend. 25 Jahre haben die Musiker, die Pianistin Michiko Ikeda, der Geiger Helmut Haag und der Cellist Gábor Szarvas, selbstlos und unermüdlich der Kunst gedient und sie zelebriert, haben unzähligen Zuhörern Kunstgenuss beschert und sie die Zeit vergessen lassen. Ich frage mich, was haben sie dem Kritiker angetan, dass er so urteilt? Muss uns eine Demontage verdienter Leistungsträger vorgesetzt werden? Meine Anregung: Die Saarbrücker Zeitung sollte einen Wettbewerb im positiven Denken starten. Günter Müller, St. Ingbert

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