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Flüchtlinge aus der Ukraine in Deutschland

In Deutschland wurden 1.062.048 Geflüchtete zwischen Ende Februar 2022 und dem 7. Februar 2023 im Ausländerzentralregister (AZR) registriert. 218.648 Flüchtlinge hat davon NRW aufgenommen. Viele nehmen inzwischen aktiv am Leben in Deutschland teil: 17 % sind bereits erwerbstätig, die Hälfte besucht einen Sprachkurs, und 60 % leben in einer eigenen Wohnung. Es fliehen vor allem Frauen und Kinder, Männer zwischen 18 und 60 Jahren dürfen wegen der Mobilmachung das Land nicht verlassen. Etwa 69 Prozent Frauen und 30 Prozent Männer sind unter den Erwachsenen Flüchtlingen. Über 357.000 der im AZR registrierten sind Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. 38 % davon sind im Grundschulalter. Nach dem Studie "Geflüchtete aus der Ukraine in Deutschland" liegt das Durchschnittsalter der ukrainischen Geflüchteten bei 28 Jahren. 48 % der erwachsenen reisten mit Kindern ein. Fast drei Viertel aller Geflüchtete aus der Ukraine wohnen in privaten Wohnungen und Häusern. Rund 25 % von ihnen wohnt zusammen mit Freunden und Angehörigen, die bereits in Deutschland waren. Nur 17 Prozent der Geflüchtete wohnen in Hotels oder Pensionen. Ca. 9 % in Gemeinschaftsunterkünften für Geflüchtete. 22 % der Kinder unter drei Jahren und 59 % der Kinder im Alter von drei Jahren bis zum Schuleintrittsalter besuchen eine Kita. Rund 203.000 Jugendliche wurden an deutschen Schulen aufgenommen (Stand: 22. Januar 2023). Etwa 452.000 Flüchtlinge waren Ende November 2022 nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit bei den Jobcentern gemeldet. Rund 96.000 von ihnen waren in NRW gemeldet. Etwa 40 % von ihnen sind arbeitslos gemeldet. Die Mehrheit besucht Integrationskurse oder betreut Kinder. Die Zahl der arbeitslosen Flüchtlingen geht zurück - auch weil immer mehr einen Integrationskurs besuchen. Die Geflüchteten sind überdurchschnittlich gut qualifiziert: Etwa drei Viertel von ihnen haben einen Hochschulabschluss. 77 Prozent von ihnen eine Arbeit, als der Krieg begann.

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