Ex-Generalinspekteur verteidigt Vorgehen nach Kundus-Luftschlag

Ex-Generalinspekteur verteidigt Vorgehen nach Kundus-Luftschlag

Berlin. Im Untersuchungsausschuss des Bundestags zum Luftschlag von Kundus 2009 hat sich der ehemalige Generalinspekteur der Bundeswehr, Wolfgang Schneiderhan, gegen Vertuschungsvorwürfe verwahrt

Berlin. Im Untersuchungsausschuss des Bundestags zum Luftschlag von Kundus 2009 hat sich der ehemalige Generalinspekteur der Bundeswehr, Wolfgang Schneiderhan, gegen Vertuschungsvorwürfe verwahrt. Bei seiner zweiten Aussage bekräftigte Schneiderhan gestern, er habe keine Informationen unterschlagen - weder gegenüber dem damaligen Verteidigungsminister Franz Josef Jung (CDU) noch gegenüber dessen Nachfolger Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU). Er räumte jedoch ein, dass er einen umstrittenen Feldjägerbericht erst spät weitergeleitet habe. Der Bericht wirft Oberst Georg Klein nach dem Luftangriff auf zwei von den Taliban gekaperte Tanklastzüge in Nordafghanistan Versäumnisse vor. Bei dem Bombardement wurden bis zu 142 Menschen getötet, darunter Dutzende Zivilisten. dapd

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