Einigung im Streit um US-Haushalt in letzter Minute

Washington. Etat-Ringen bis zur letzten Minute: Nach tagelangem Verhandlungsmarathon haben sich Republikaner und Demokraten in den USA auf den Bundeshaushalt 2011 geeinigt und damit eine Finanzpleite für Regierung und Staat abgewendet. Entgegen ersten Befürchtungen müssen nicht hunderttausende Staatsbedienstete in Zwangsurlaub gehen

Washington. Etat-Ringen bis zur letzten Minute: Nach tagelangem Verhandlungsmarathon haben sich Republikaner und Demokraten in den USA auf den Bundeshaushalt 2011 geeinigt und damit eine Finanzpleite für Regierung und Staat abgewendet. Entgegen ersten Befürchtungen müssen nicht hunderttausende Staatsbedienstete in Zwangsurlaub gehen. "Ich freue mich mitteilen zu können, dass das Regierungsgeschäft geöffnet bleibt", sagte Präsident Barack Obama. Er sprach von den größten Haushalts-Einsparungen in der US-Geschichte.Republikaner und Demokraten verständigten sich in der Nacht zum Samstag auf Einsparungen in Höhe von 39 Milliarden Dollar (27 Milliarden Euro) im laufenden Haushalt. Die Republikaner hatten ursprünglich 61 Milliarden Dollar einsparen wollen. Das Haushaltsjahr hatte bereits am 1. Oktober 2010 begonnen, doch der Etat war wegen des Sparstreits bisher nicht verabschiedet worden. dpa