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Ein Tor nach dem anderen geschossen

Ein Tor nach dem anderen geschossen

SPD-KanzlerkandidatEin Tor nach dem anderen geschossenZum Artikel "Steinbrück und Schmidt überrumpeln SPD" (SZ vom 25. Oktober) Es muss als schlechtes Timing gesehen werden, ohne zwingenden Grund Peer Steinbrück als Kanzlerkandidaten präsentiert zu haben

SPD-Kanzlerkandidat

Ein Tor nach dem anderen geschossen

Zum Artikel "Steinbrück und Schmidt überrumpeln SPD"

(SZ vom 25. Oktober)

Es muss als schlechtes Timing gesehen werden, ohne zwingenden Grund Peer Steinbrück als Kanzlerkandidaten präsentiert zu haben. Aber mindert das die Qualität des Kandidaten? "Je größer die Brillanz, umso größer Neid und Missgunst", scheint mir die Regel zu sein. Ich erinnere mich an ein TV-Interview des Kandidaten mit den beiden "Zeit"-Herausgebern: Ihre Absicht, den Befragten platt zu walzen, war offensichtlich. Doch Steinbrück schoss ein Tor nach dem anderen. Die inquisitorischen Fragesteller blieben torlos, was den einen von beiden veranlasste zu sagen: Ist Ihnen denn gar nicht beizukommen?

Heinz Herges, St. Ingbert