„Die Partei“ unterwandert Facebook-Gruppen der AfD

Boateng-Fangruppe : „Die Partei“ unterwandert Facebook-Gruppen der AfD

Kurz vor der Bundestagswahl hat die Spaßpartei des früheren „Titanic“-Chefredakteurs Martin Sonneborn mehrere geschlossene Facebook-Gruppen aus dem Umfeld der AfD infiltriert. „Die Partei“ habe die Kontrolle über 31 AfD-Gruppen mit rund 180 000 Mitgliedern, hieß es. „Von nun an werden sie ausschließlich von echten Menschen verarscht“, erklärte der Satiriker Shahak Shapira mit Blick auf Vorwürfe, die AfD würde in sozialen Netzwerken automatisierte Software einsetzen. Den Initiatoren sei es gelungen, gutgläubige AfD-Mitglieder davon zu überzeugen, sich als Administratoren und Moderatoren zu engagieren, teilte die AfD mit.

Kurz vor der Bundestagswahl hat die Spaßpartei des früheren „Titanic“-Chefredakteurs Martin Sonneborn mehrere geschlossene Facebook-Gruppen aus dem Umfeld der AfD infiltriert. „Die Partei“ habe die Kontrolle über 31 AfD-Gruppen mit rund 180 000 Mitgliedern, hieß es. „Von nun an werden sie ausschließlich von echten Menschen verarscht“, erklärte der Satiriker Shahak Shapira mit Blick auf Vorwürfe, die AfD würde in sozialen Netzwerken automatisierte Software einsetzen. Den Initiatoren sei es gelungen, gutgläubige AfD-Mitglieder davon zu überzeugen, sich als Administratoren und Moderatoren zu engagieren, teilte die AfD mit.

Die zuvor geschlossenen wurden in offene Gruppen umgewandelt und umbenannt. So wurde aus der Gruppe „Heimat-Liebe“ die „Hummus-Liebe“ und aus der „Gauland-Fangruppe“ die „Boateng-Fangruppe“. AfD-Spitzenmann Alexander Gauland hatte 2016 für Empörung gesorgt, als er über den Weltmeister sagte, die Deutschen wollten „einen Boateng nicht als Nachbarn“.

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