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Di Lorenzos doppelte Stimmabgabe kippt Europawahl nicht

Di Lorenzos doppelte Stimmabgabe kippt Europawahl nicht

Die doppelte Stimmabgabe von "Zeit"-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo bei der Europawahl 2014 bleibt wohl ohne große Folgen. Der Wahlprüfungsausschuss des Bundestags wies Einsprüche gegen die Wahl wegen di Lorenzos Stimmverhalten zurück, wie eine Sprecherin bestätigte.

Di Lorenzo, der die deutsche und die italienische Staatsbürgerschaft besitzt, hatte nach eigenen Angaben bei der Europawahl zweimal abgestimmt. Laut der "Süddeutschen Zeitung" befasste sich der Wahlprüfungsausschuss mit 109 Einsprüchen wegen möglicher doppelter Stimmabgaben. Davon hätten sich 44 direkt auf di Lorenzo bezogen. Alle Einsprüche seien zurückgewiesen worden. Der Fall di Lorenzo habe offenkundig keinen Einfluss auf den Ausgang der Wahl gehabt, argumentierte der Ausschuss dem Bericht zufolge.