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Deutsche geben Sarrazin in der Mehrheit Recht

Deutsche geben Sarrazin in der Mehrheit Recht

Berlin. Der wegen seiner Äußerungen über "Kopftuchmädchen" in die Kritik geratene Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin hat eine Mehrheit der Deutschen auf seiner Seite. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid für "Bild am Sonntag"

Berlin. Der wegen seiner Äußerungen über "Kopftuchmädchen" in die Kritik geratene Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin hat eine Mehrheit der Deutschen auf seiner Seite. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid für "Bild am Sonntag". Der ehemalige Berliner SPD-Finanzsenator hatte in einem Interview unter anderem gesagt, ein Großteil der arabischen und türkischen Einwanderer sei "weder integrationswillig noch integrationsfähig". Laut Umfrage der Zeitung stimmen 51 Prozent der Deutschen der Aussage zu, 39 Prozent lehnen sie ab. 69 Prozent finden richtig, dass Sarrazin eine Debatte über Integration angestoßen habe. Bundesbank-Präsident Axel Weber will nach Informationen des Magazins "Focus" dem umstrittenen Vorstandsmitglied Sarrazin angesichts seiner Äußerungen wesentliche Kompetenzen entziehen. Sarrazin lehnt einen Rücktritt als Bundesbank-Vorstand ab. ddp/dpa