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Debatte um Aufführungsverbot für islamfeindlichen Film

Debatte um Aufführungsverbot für islamfeindlichen Film

Berlin. Grenzenlose Empörung über einen islamfeindlichen Film: Politiker aller großen Parteien, Kirchen und Verbände machen Front gegen den umstrittenen Film "Die Unschuld der Muslime" und dringen auf ein Vorführverbot. Anlass ist die Ankündigung der rechtspopulistischen Bewegung "Pro Deutschland", das Schmähvideo im November in Berlin zu zeigen

Berlin. Grenzenlose Empörung über einen islamfeindlichen Film: Politiker aller großen Parteien, Kirchen und Verbände machen Front gegen den umstrittenen Film "Die Unschuld der Muslime" und dringen auf ein Vorführverbot. Anlass ist die Ankündigung der rechtspopulistischen Bewegung "Pro Deutschland", das Schmähvideo im November in Berlin zu zeigen. Eine im Internet veröffentlichte Kurzfassung des Films hatte in den vergangenen Tagen zu einer Welle der Gewalt geführt. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) rief gestern zu religiöser Toleranz auf und stellte sich hinter die Forderung nach einem Vorführverbot. "Ich kann mir vorstellen, dass es gute Gründe für ein Verbot gibt", sagte sie. Der Koordinierungsrat der Muslime verlangte eine klare Positionierung der Gesellschaft. Der Film sei tief beleidigend für Millionen Muslime in Deutschland. , Interview, Meinung dapd