Daten von fünf Saarländern auf Schweizer Steuer-CD

Saarbrücken. Die Saar-Steuerfahndung überprüft derzeit fünf Fälle möglicher Schwarzgeldkonten in der Schweiz. Die Hinweise stammen von einer CD mit Kundendaten einer Schweizer Großbank, die das Land Nordrhein-Westfalen im Sommer angekauft hat. Nach Medienberichten handelt es sich um Kunden der UBS

Saarbrücken. Die Saar-Steuerfahndung überprüft derzeit fünf Fälle möglicher Schwarzgeldkonten in der Schweiz. Die Hinweise stammen von einer CD mit Kundendaten einer Schweizer Großbank, die das Land Nordrhein-Westfalen im Sommer angekauft hat. Nach Medienberichten handelt es sich um Kunden der UBS. Über mögliche Steuernachzahlungen könne derzeit noch nichts gesagt werden, erklärte eine Sprecherin von Finanzminister Stephan Toscani auf SZ-Anfrage. Zwei weitere Fälle, die auf dieser insgesamt sechsten CD aufgeführt sind, waren nach Angaben des Ministeriums bereits vor dem Ankauf bekannt. Von 2008 bis Oktober 2012 wurden wegen der verschiedenen von deutschen Behörden erworbenen Steuer-CDs bislang 671 Selbstanzeigen registriert. Durch Ermittlungen und Selbstanzeigen nahm der Saar-Fiskus in diesem Zeitraum zusätzlich 44,9 Millionen Euro Steuern ein. mjuFoto: dietze

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