Dalai Lama darf nicht nach Südafrika

Dalai Lama darf nicht nach Südafrika Johannesburg. Die Weigerung der südafrikanischen Regierung, den Dalai Lama zu einer Friedenskonferenz einreisen zu lassen, hat gestern empörte Proteste ausgelöst. Der frühere südafrikanische Präsident und Friedensnobelpreisträger Frederick Willem de Klerk sagte seine Teilnahme an der Konferenz deswegen ab

Dalai Lama darf nicht nach Südafrika

Johannesburg. Die Weigerung der südafrikanischen Regierung, den Dalai Lama zu einer Friedenskonferenz einreisen zu lassen, hat gestern empörte Proteste ausgelöst. Der frühere südafrikanische Präsident und Friedensnobelpreisträger Frederick Willem de Klerk sagte seine Teilnahme an der Konferenz deswegen ab. Auch Erzbischof Desmond Tutu hat mit einer Absage gedroht, sollte der südafrikanische Präsident Kgalema Motlanthe nicht einlenken. dpa

Dutzende Tote bei Anschlägen im Irak

Ankara/Erbil. Bei mehreren Bombenanschlägen sind im Irak gestern Dutzende von Menschen getötet worden. In der Provinz Dijala richtete ein Selbstmordattentäter ein Blutbad bei einer Beerdigungsfeier an. Zahlreiche Menschen seien getötet worden, als sich der Attentäter inmitten der Trauergäste in die Luft gesprengt habe, berichtete die Nachrichtenagentur Aswat al-Irak. In Falludscha starben acht Iraker durch einen Sprengstoffanschlag. dpa

Russischer Kremlkritiker mit Salmiak attackiert

Moskau. Der Kremlkritiker Boris Nemzow (49) ist bei einer Wahlkampfveranstaltung in Russlands künftiger Olympia-Stadt Sotschi von Unbekannten mit einer ätzenden Flüssigkeit, vermutlich Salmiakgeist, attackiert worden. Der frühere Vizeregierungschef, der in dem Schwarzmeer-Kurort Ende April an der Bürgermeisterwahl teilnimmt, habe Reizungen an den Augen erlitten, sagte ein Mitarbeiter von Nemzow. dpa

Deutsch-Französischer Journalistenpreis für Veil

Saarbrücken. Die Ex-Präsidentin des Europäischen Parlamentes, Simone Veil (Foto: afp), wird mit dem Deutsch-Französischen Journalistenpreis ausgezeichnet. Die 1927 in Nizza geborene Juristin habe sich als Überlebende des Holocaust für die Aussöhnung zwischen Franzosen und Deutschen eingesetzt, teilte der Saarländische Rundfunk gestern mit. dpa

Wahl in Mazedonien geht in zweite Runde

Skopje. Über die Präsidentschaft in Mazedonien wird in einer Stichwahl entschieden. Am 5. April stehen sich der Kandidat der konservativen Regierungspartei VMRO-DPMNE, George Ivanov, und der Bewerber der oppositionellen Sozialdemokraten, Ljubomir Frckoski, gegenüber, wie die Wahlkommission gestern mitteilte. afp

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