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CSU will sich nach Krise für niedrigere Steuern einsetzen

CSU will sich nach Krise für niedrigere Steuern einsetzen

Wildbad Kreuth. Nach wochenlangen internen Querelen will die CSU rechtzeitig vor der Landtagswahl im September wieder in die Offensive gehen und sich als Steuersenkungspartei profilieren. Trotz Gegenwinds auch aus der Schwesterpartei CDU pocht sie auf eine Wiedereinführung der Pendlerpauschale bereits vom ersten Kilometer an

Wildbad Kreuth. Nach wochenlangen internen Querelen will die CSU rechtzeitig vor der Landtagswahl im September wieder in die Offensive gehen und sich als Steuersenkungspartei profilieren. Trotz Gegenwinds auch aus der Schwesterpartei CDU pocht sie auf eine Wiedereinführung der Pendlerpauschale bereits vom ersten Kilometer an. Daran führe "kein Weg vorbei", sagte Parteichef Erwin Huber am Samstag zum Abschluss einer zweitägigen Klausur des CSU-Vorstands in Wildbad Kreuth. Er bekräftigte, im Mai ein Konzept für Steuerentlastungen für Familien und "Leistungsträger" vorlegen zu wollen. Auch im Streit um die Reform der Erbschaftssteuer und um den Gesundheitsfonds geben sich die Christsozialen unnachgiebig."Der Mythos CSU lebt"Die CSU habe den festen Willen zum Erfolg und starte geschlossen und optimistisch in den Wahlkampf, betonte Huber. Von Kreuth gehe ein "kräftiges Aufbruchsignal" aus. "Der Mythos CSU lebt." Neue Kritik am CSU-"Führungstandem" aus Huber und Bayerns Ministerpräsident Günther Beckstein (CSU) gab es auf der Klausur nach Teilnehmerangaben nicht. Beckstein kündigte zusätzliche Millionenausgaben für Bildung, Forschung und Entwicklung an. dpa