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CSU legt im Steuerstreit mit CDU nach

CSU legt im Steuerstreit mit CDU nach

München/Berlin. Die CSU lässt im Steuerstreit mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nicht locker. Bayerns Ministerpräsident Günther Beckstein (CSU) betonte gestern, auch immer mehr CDU-Politiker unterstützten die Forderung nach einer Rückkehr zur alten Pendlerpauschale

München/Berlin. Die CSU lässt im Steuerstreit mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nicht locker. Bayerns Ministerpräsident Günther Beckstein (CSU) betonte gestern, auch immer mehr CDU-Politiker unterstützten die Forderung nach einer Rückkehr zur alten Pendlerpauschale. Er fügte mit Blick auf Merkels ablehnende Haltung bei dem Strategietreffen der Union in Erding hinzu: "Wir werden uns durchsetzen - bei manchen kommt die Einsicht halt erst ein wenig später." Der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) verteidigte das Vorgehen der Kanzlerin und CDU-Vorsitzenden. Wulff sagte einen Tag vor der Sitzung des Berliner Koalitionsausschusses, er halte ein Abwarten der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts in dieser Frage für richtig. Der CDU-Vizechef fügte hinzu: "Man kann hier die Strategie nicht ständig verändern." Der CSU-Vorsitzende Erwin Huber mahnte dagegen, bei der Pendlerpauschale bestehe wegen der steigenden Benzinpreise "unmittelbarer Handlungsbedarf". ddp