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Brüten über den"Räuber Hotzenplotz"

Brüten über den"Räuber Hotzenplotz"

Politik-"Rentner"Brüten über den"Räuber Hotzenplotz"Zum Artikel "Ex-Minister und Ex-Staatssekretäre vorerst ohne Geldsorgen" (SZ vom 18

Politik-"Rentner"

Brüten über den

"Räuber Hotzenplotz"

Zum Artikel "Ex-Minister und Ex-Staatssekretäre vorerst ohne Geldsorgen" (SZ vom 18. Januar)

Es ist nur recht und billig, dass Minister und Staatssekretäre schon nach wenigen Jährchen unermüdlichen und aufopferungsvollen Nutzenmehrens und Schadenabwendens besser versorgt sind als Bürger nach einem langen Arbeitsleben. Doch unlängst lamentierte ein benachbarter Parteienkritiker, er wisse vom Buchautor Herbert von Arnim, dass das Wenige, was im winzigen und nahezu bankrotten Saarländchen zu regieren sei, von parteifernen Landsleuten nebenberuflich bei angemessener Bezahlung, aber ohne Pensionsansprüche geleistet werden könnte. Spöttisch fügte er noch hinzu, das Saar-Kultusministerium würde, um seine Existenzberechtigung zu untermauern und um sich kulturell von den anderen 15 Ländern zu unterscheiden, in Sonderkommissionen über die Frage brüten, ob der "Räuber Hotzenplotz" ein geeignetes Lesestück für saarländische Drittklässler sein kann.

Wolfgang Heinz, Holz

Für jeden Rentner ein Schlag ins Gesicht

Für jeden ehrlichen Rentner, der sein Leben lang gearbeitet hat, ist diese Botschaft ein Schlag ins Gesicht. Für zwei Jahre mehr oder weniger Murks eine solche Vergütung, das ist eine Frechheit. Mich wundern Politikverdrossenheit und merkwürdige Wahlergebnisse nicht.

Jürgen Schaab, Saarlouis