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Brasiliens Präsidentin kämpft gegen Amtsenthebung

Brasiliens Präsidentin kämpft gegen Amtsenthebung

Die brasilianische Staatspräsidentin Dilma Rousseff muss um ihr Amt bangen. Der mit ihr verfeindete Parlamentspräsident Eduardo Cunha hat ein Amtsenthebungsverfahren eröffnet. Er begründete den Schritt am Mittwochabend (Ortszeit) mit mutmaßlichen Tricksereien bei den Haushaltszahlen.

Die Präsidentin reagierte entrüstet. Die Vorwürfe seien haltlos, so die 67-Jährige. Sie habe keine "illegalen Handlungen" getätigt.

Rousseff wird vorgeworfen, beim Haushalt getrickst zu haben, um ihre Wiederwahl zu sichern, zudem wird ihre Wahlkampffinanzierung derzeit untersucht. Ihre Zustimmung liegt im Zuge einer tiefen politischen und wirtschaftlichen Krise bei unter zehn Prozent. Ihre Amtszeit geht regulär bis 2019. Der Oberste Wahlgerichtshof hatte im Oktober eine Prüfung ihres Wahlkampfes 2014 eingeleitet. Die oppositionelle Sozialdemokratische Partei hegt den Verdacht, dass der Wahlkampf mit illegalen Spenden finanziert worden sein könnte, etwa vom Petrobras-Konzern. Dilma

Rousseff