Betreuungsgeld bleibt Zankapfel von Union und FDP

Betreuungsgeld bleibt Zankapfel von Union und FDP

Berlin/Saarbrücken. Ungeachtet der Beschlüsse des Koalitionsgipfels am Sonntag sorgt das Betreuungsgeld weiter für Unruhe bei Schwarz-Gelb. Führende Politiker von Union und FDP rechneten gestern zwar mit einer deutlichen Mehrheit bei der Abstimmung am Freitag im Bundestag. So will etwa die saarländische Abgeordnete Nadine Schön (CDU), bislang Kritikerin des Betreuungsgeldes, nun zustimmen

Berlin/Saarbrücken. Ungeachtet der Beschlüsse des Koalitionsgipfels am Sonntag sorgt das Betreuungsgeld weiter für Unruhe bei Schwarz-Gelb. Führende Politiker von Union und FDP rechneten gestern zwar mit einer deutlichen Mehrheit bei der Abstimmung am Freitag im Bundestag. So will etwa die saarländische Abgeordnete Nadine Schön (CDU), bislang Kritikerin des Betreuungsgeldes, nun zustimmen. Einige Abgeordnete bekräftigten jedoch weiterhin ihre Ablehnung. Cornelia Pieper (FDP), Staatsministerin im Auswärtigen Amt, nannte das Betreuungsgeld "eine doppelte Rolle rückwärts in alte Zeiten". Auch der CDU-Abgeordnete Jürgen Klimke lehnt die Leistung wegen "sozialer Fehlanreize" ab. Das Gesetz sieht vor, dass Eltern, die ihre ein- und zweijährigen Kinder zu Hause betreuen wollen, vom 1. August 2013 an zunächst 100 Euro im Monat erhalten. Danach sollen es 150 Euro monatlich sein. dapd/kna/redFoto: dapd