Berliner Grüne nach Scheitern der Koalition weiter verärgert

Berlin. Die Grünen zeigen sich nach den geplatzten Koalitionsgesprächen mit der SPD in Berlin nachhaltig verschnupft. Während SPD und CDU geschäftsmäßig ihre Koalitionsverhandlungen in der Hauptstadt vorbereiteten, legten die Grünen gestern mit heftiger Kritik nach

Berlin. Die Grünen zeigen sich nach den geplatzten Koalitionsgesprächen mit der SPD in Berlin nachhaltig verschnupft. Während SPD und CDU geschäftsmäßig ihre Koalitionsverhandlungen in der Hauptstadt vorbereiteten, legten die Grünen gestern mit heftiger Kritik nach. Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) habe "falsch gespielt, aber das werden wir uns merken", sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der Grünen im Bundestag, Volker Beck. Klaus Wowereit habe dem Ziel geschadet, die schwarz-gelbe Bundesregierung abzulösen. Bei kommenden Wahlen müssten die Bürger in Betracht ziehen, dass "man mit der CDU im Bett landet, wenn man SPD wählt", sagte Beck.Der Bundestagspolitiker warf Wowereit vor, eine "beleidigte Leberwurst" zu sein, "weil die Grünen nach dem Amt des Bürgermeisters gestrebt haben". dpa