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Berliner Gericht lehnt Schulbefreiung am Welthumanistentag ab

Berliner Gericht lehnt Schulbefreiung am Welthumanistentag ab

Mit ihrer Klage für eine Unterrichtsbefreiung am Welthumanistentag ist eine Berliner Mutter auch in zweiter Instanz gescheitert. Die Frau wollte eine Gleichstellung nicht-religiöser mit religiösen Feiertagen erreichen.

Sie hätte aber nicht dargelegt, dass der verfassungsrechtlich verbürgte Gleichheitsgrundsatz verletzt sei, begründete der 3. Senat des Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg gestern seine Ablehnung (OVG 3 N 61.13). Eine weitere Berufung gegen das Urteil ist nicht möglich. Nach dem Berliner Schulgesetz haben nur konfessionsgebundene Schüler an bestimmten Feiertagen, zum Beispiel am Reformationstag und am Buß- und Bettag, unterrichtsfrei.