Berlin fordert Freiheit für verurteilte Christin

Istanbul · Unruheviertel soll abgerissen werden Die Behörden in der türkischen Metropole Istanbul wollen Teile eines Stadtviertels abreißen lassen, das für gewalttätige Proteste gegen die Regierung von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan bekannt ist. Wie die türkische Presse gestern berichtete, begründeten die Behörden die Entscheidung mit mangelnder Erdbebensicherheit.



Abtrünniger General überlebt Mordanschlag

Der abtrünnige libysche General Chalifa Haftar hat in Bengasi einen Mordanschlag überlebt. Bei dem Attentat starben gestern drei Menschen, berichtete die libysche Nachrichtenseite Al-Wasat. Der einflussreiche Militär Haftar hatte zuvor einen Feldzug gegen islamistische Milizen gestartet.

Keine Gleichstellung der Homo-Ehe

Union und SPD haben einen Vorstoß der Opposition zur weiteren steuerlichen Gleichstellung homosexueller Partnerschaften mit der Ehe abgelehnt. Im Bundestags-Finanzausschuss stimmten sie gestern gegen einen Passus zur Gemeinnützigkeit von Vereinen, die sich dem Schutz eingetragener Lebenspartnerschaften widmen. Das teilte die Grünen-Fraktion mit.

Berlin fordert Freiheit für verurteilte Christin

Deutschland hat vom Sudan die Freilassung einer jungen Christin verlangt, die wegen angeblicher Abkehr vom Islam hingerichtet werden soll. Außenminister Frank-Walter Steinmeier sagte gestern nach einem Treffen mit seinem sudanesischen Kollegen Ali Karte: "Unsere Erwartung ist, dass dieses Todesurteil aufgehoben wird."

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