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Bei der Dillinger Hütte fallen 400 Jobs weg

Bei der Dillinger Hütte fallen 400 Jobs weg

(lrs/SZ) Nach Millionenverlusten baut die Dillinger Hütte in den kommenden Jahren 400 Arbeitsplätze ab. Bis 2020 werde die Zahl der Mitarbeiter auf 4700 sinken, sagte Vorstandssprecher Fred Metzken gestern bei der Jahrespressekonferenz. Der Stellenabbau solle durch Altersteilzeit und Fluktuation erfolgen. "Es wird keine betriebsbedingten Kündigungen geben. Alles wird sozialverträglich laufen", erklärte er.

2016 lag das Betriebsergebnis des Stahlkonzerns vor Zinsen und Steuern bei minus 80 Millionen Euro. Im Jahr 2015 hatte man noch ein Plus von zehn Millionen verbucht. "Wir müssen dafür sorgen, dass unsere Anlagen voll ausgelastet sind", sagte Metzken. "Nur so können wir eine gute Kostenauslastung haben." Zudem kündigte er strategische Maßnahmen an, um die Gesamtsituation des Unternehmens zu verbessern. Einzelheiten dazu nannte er nicht. Die Hütte erwartet 2017 eine deutlich höhere Mengenauslastung. Hoffnungen setzt der Vorstand auch in Windparks auf dem Meer.

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