Bei den Unruhen in Libyen starben über 200 Menschen.

Angst vor neuem Krieg : Über 200 Tote bei Kämpfen in Libyen

Seit dem Ausbruch der Kämpfe um die libysche Hauptstadt Tripolis vor rund zwei Wochen sind mehr als 200 Menschen ums Leben gekommen. Die Weltgesundheitsorganisation WHO teilte am Donnerstag mit, dass zudem mehr als 900 Menschen verletzt worden seien.

Wegen der Gewalteskalation befasste sich der UN-Sicherheitsrat hinter verschlossenen Türen mit der Lage in dem nordafrikanischen Krisenland – vorläufig ohne Ergebnis.

In Libyen konkurrieren zwei Regierungen und zahlreiche Milizen um die Macht. Truppen des Generals Haftar hatten Anfang April einen Angriff auf Tripolis begonnen, wo die international anerkannte Regierung von Fajis al-Sarradsch sitzt.

(dpa)