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Bayern führt Betreuungsgeld nahtlos fort – das Saarland nicht

Bayern führt Betreuungsgeld nahtlos fort – das Saarland nicht

Bayern wandelt als erstes Land das vom Verfassungsgericht gekippte Betreuungsgeld in einen Landeszuschuss um. Wie bisher sollen Eltern 150 Euro monatlich bekommen können, wenn sie ihre ein- und zweijährigen Kleinkinder nicht in einer Krippe betreuen lassen.

Das Kabinett stimmte gestern dem Gesetzentwurf von Sozialministerin Emilia Müller (CSU ) zu. "Wir sichern einen nahtlosen Übergang von der bisherigen Bundes- zur Landesleistung." Der Bund hat den Ländern zugesagt, ihnen das bisherige Budget für das Betreuungsgeld zur Verbesserung der Kinderbetreuung zur Verfügung zu stellen. Die saarländische Landesregierung hat bereits vergangene Woche angekündigt, das Geld für andere Bereiche aufzuwenden. Uneins ist sich die Koalition aber wofür: Die CDU will die Millionen in Freiwillige Ganztagsschulbetreuung stecken, die SPD in die Stärkung der Kitas.