Keine Lösung für Gerettete: Sea-Watch fährt unerlaubt nach Italien

„Sea Watch“ : Deutsche Seenotretter widersetzen sich Verbot

Die deutsche Hilfsorganisation Sea-Watch ist mit ihrem Rettungsschiff trotz Verbots in italienische Gewässer gefahren. „Ich weiß, was ich riskiere, aber die 42 Geretteten sind erschöpft“, erklärte die Kapitänin, Carola Rackete, am Mittwoch.

Kurz vor dem Hafen von Lampedusa wurde das Schiff von der Finanzpolizei gestoppt. Sea-Watch hatte vor zwei Wochen 53 Migranten vor Libyen gerettet, bekam aber keine Anlegeerlaubnis. Ein neues Dekret der Regierung in Rom sieht Strafen bis zu 50 000 Euro für private Seenotretter vor.

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