Chiles Präsident sagt zwei Gipfel wegen Protesten ab

Klimakonferenz und Pazifik-Gipfle : Chile sagt Gipfel ab – Deutschland könnte einspringen

Chile hat die Ausrichtung der nächsten Weltklimakonferenz im Dezember und des Asien-Pazifik-Gipfels im November abgesagt. Staatschef Sebastián Piñera begründete dies am Mittwoch mit Unruhen im Land.

Die Klimadiplomaten wollten sich von 2. bis 13. Dezember in der chilenischen Hauptstadt treffen. Die Regierung müsse sich der Befriedung und der Ausarbeitung von Reformen widmen, die den Forderungen der Protestwelle gerecht würden, sagt Piñera.

Jetzt könnte Deutschland in die Bresche springen. Das Klimasekretariat der Vereinten Nationen hat seinen Sitz in Bonn. Bereits 2017 richtete die Stadt den Gipfel ersatzweise aus, hatte für die Planung aber einen langen Vorlauf. Ann-Kathrin Schneider von der Umweltorganisation BUND und FDP-Fraktionsvize Alexander Graf Lambsdorff forderten, Deutschland möge die Konfrerenz ausrichten. Die Klimagipfel sollen das Pariser Klimaabkommen umsetzen.

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