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Ausgangssperre in Kalifornien: USA ergreifen Maßnahmen gegen das Coronavirus

Ausgangssperre in Kalifornien : USA ergreifen Maßnahmen gegen das Coronavirus

Der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom hat die Bevölkerung des US-Westküstenstaates aufgerufen, zu Hause zu bleiben. Die Ausgangssperre für knapp 40 Millionen Menschen trat in der Nacht zum Freitag in Kraft.

Kalifornien ist damit der erste Staat in den USA, der eine derart weitreichende Auflage im Kampf gegen das Coronavirus erlässt.

Derweil wollen die USA ihre Grenze zu Mexiko weitgehend für den Personenverkehr schließen. Für Waren und Pendler gelte das nicht, erklärte Heimatschutzminister Chad Wolf am Freitag. Die USA hatten am Mittwoch bereits eine weitgehende Schließung der Grenze zu Kanada angekündigt. Dies sollte zunächst für 30 Tage gelten, erklärte Präsident Donald Trump. Außerdem stellen die USA wegen der Corona-Pandemie weltweit praktisch keine Visa mehr aus.

Die Republikaner im US-Senat wollen mit einem milliardenschweren Konjunkturprogramm die wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Pandemie stemmen. Die meisten Steuerzahler sollen unter anderem einen Scheck über 1200 US-Dollar bekommen, pro Kind soll es zudem 500 US-Dollar geben. Die Maßnahme wäre Teil eines gewaltigen Konjunkturpakets, mit dem die Regierung rund eine Billion Dollar (900 Milliarden Euro) in die Wirtschaft pumpen will.