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Anschläge in Sri Lanka: Diese Ziele nahmen die Attentäter ins Visier

Sri Lanka : Diese Ziele nahmen die Attentäter ins Visier

Die Anschlagsserie in Sri Lanka traf am Ostersonntag vor allem christliche Kirchen und Luxushotels. Zwei der betroffenen Kirchen waren katholisch, eine evangelikal.

Kirchen: Eines der Anschlagziele von Sonntag, die römisch-katholische St.-Antonius-Kirche in Colombo, liegt in der Nähe des Hafens im Nordwesten der Hauptstadt. Hier gab es gestern eine weitere Explosion: Bombenentschärfer sprengten ein Fahrzeug, nachdem darin ein Sprengkörper entdeckt worden war, wie die Polizei mitteilte.

Die Anschlagserie traf außerdem die römisch-katholische St.-Sebastians-Kirche in Negombo – sie liegt rund 35 Kilometer nördlich der Hauptstadt – sowie die Zionskirche in Batticaloa. Die evangelikale Freikirche liegt rund 280 Kilometer östlich der Hauptstadt Colombo.

Hotels: Die drei attackierten Fünf-Sterne-Hotels liegen in einem Umkreis von rund zwei Kilometern innerhalb des Geschäfts- und Einkaufsviertels von Colombo nahe der Strandpromenade. Das Shangri-La hat über 500 Zimmer sowie 41 Apartments. Das Cinnamon-Grand-Hotel verfügt ebenfalls über 500 Zimmer. Das Kingsbury-Hotel hat 229 Zimmer. Eine weitere Explosion ereignete sich in einem kleinen Hotel in Dehiwala-Mount Lavinia, einem Vorort Colombos.

Wohngegend: Die achte Explosion wurde aus einer Wohngegend in Dematagoda gemeldet, einem weiteren Vorort Colombos.

Explosionen in Sri Lanka Foto: SZ/Müller, Astrid

Flughafen: Bandaranaike ist der größte Flughafen der Insel und liegt rund 30 Kilometer entfernt von Colombo. An einer Zufahrtsstraße wurde ein 50-Kilogramm-Sprengsatz gefunden und entschärft.