Armutsrisiko für Kinder im Saarland höher als im Bundesschnitt

Düsseldorf/Saarbrücken. Im Saarland ist das Armutsrisiko für Kinder und Jugendliche einer Untersuchung zufolge etwas höher als im Bundesdurchschnitt. Im vergangenen Jahr seien an der Saar 19,8 Prozent der Minderjährigen armutsgefährdet gewesen, teilte die Hans-Böckler-Stiftung gestern in Düsseldorf mit. Deutschlandweit waren es 18,9 Prozent

Düsseldorf/Saarbrücken. Im Saarland ist das Armutsrisiko für Kinder und Jugendliche einer Untersuchung zufolge etwas höher als im Bundesdurchschnitt. Im vergangenen Jahr seien an der Saar 19,8 Prozent der Minderjährigen armutsgefährdet gewesen, teilte die Hans-Böckler-Stiftung gestern in Düsseldorf mit. Deutschlandweit waren es 18,9 Prozent. Insgesamt leben in Deutschland nach Angaben der Stiftung knapp 2,46 Millionen Kinder und Jugendliche unter der Armutsgrenze. Unter den Minderjährigen mit Migrationshintergrund sei sogar fast jeder Dritte (30,3 Prozent) von Armut betroffen. Im Ländervergleich am höchsten ist die Armutsquote demnach in Bremen mit 32,6 Prozent. Kaum besser sieht es in Mecklenburg-Vorpommern (30,1 Prozent) und Sachsen-Anhalt (28,1 Prozent) aus. dpa