1. Nachrichten
  2. Politik

Anzeichen auf Rückzug von Steinbach wachsen

Anzeichen auf Rückzug von Steinbach wachsen

Frankfurt. Der Druck auf Erika Steinbach zum Verzicht auf einen Posten im Stiftungsrat für das geplante Vertriebenenzentrum wächst. Am Wochenende gab es erste Anzeichen, dass sich die in Polen heftig umstrittene Vertriebenen-Präsidentin von ihrer Nominierung zurückziehen könnte

Frankfurt. Der Druck auf Erika Steinbach zum Verzicht auf einen Posten im Stiftungsrat für das geplante Vertriebenenzentrum wächst. Am Wochenende gab es erste Anzeichen, dass sich die in Polen heftig umstrittene Vertriebenen-Präsidentin von ihrer Nominierung zurückziehen könnte. Die CDU-Bundestagsabgeordnete selbst sagte in der "Welt am Sonntag", dass über einen Verzicht auf ihre Nominierung allein der Vertriebenen-Bund entscheiden solle. Noch in diesem Monat solle im Präsidium über die Personalie beraten werden. Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) verteidigte Steinbach am Wochenende, sagte aber zugleich, er traue ihr die Souveränität zu, einer Lösung nicht im Weg zu stehen. Der Parlamentarische Geschäftsführer der Grünen-Bundestagsfraktion, Volker Beck, erklärte, Steinbach könne "sich um Deutschland verdient machen, indem sie jetzt schnell das Theater um ihren Stiftungsratssitz beendet". epd