40 illegale Einwanderer ertrinken vor Libyen

Addis Abeba · Zarte Hoffnung auf Frieden im Südsudan Nach monatelanger Gewalt mit tausenden Toten scheint ein Ende des Konflikts im Südsudan in greifbare Nähe zu rücken. Präsident Salva Kiir und sein Widersacher Riek Machar einigten sich in der Nacht zu Samstag auf ein Abkommen, das die Kämpfe beenden und die Einrichtung einer Übergangsregierung bis zu Wahlen vorantreiben soll.

Allerdings beschuldigten sich schon gestern beide Seiten gegenseitig, die vereinbarte Waffenruhe gebrochen zu haben.

Israel will Begnadigung erschweren

Die israelische Regierung hat einen Gesetzentwurf auf den Weg gebracht, der die Begnadigung von Palästinensern erschweren soll, die wegen der Ermordung von Israelis verurteilt wurden. Eine entsprechende Initiative aus der nationalreligiösen Siedlerpartei Jüdisches Heim wurde gestern vom Kabinettsausschuss für Gesetzgebungsverfahren mehrheitlich unterstützt. Sollte das Gesetz vom Parlament verabschiedet werden, können Richter im Urteilsspruch künftig eine spätere Begnadigung oder Strafverkürzung durch das Staatsoberhaupt ausschließen.

Neue Terrorakteerschüttern Nigeria

Die Islamistengruppe Boko Haram verbreitet im Norden Nigerias in immer größerem Ausmaß Angst und Schrecken. Mutmaßliche Mitglieder sprengten am Samstag erneut eine strategisch wichtige Brücke in die Luft. Zuvor hätten sie das nahe liegende Dorf Limankara dem Erdboden gleichgemacht, berichteten lokale Medien gestern unter Berufung auf Zeugen und Sicherheitskräfte. Es gab mindestens einen Toten.

40 illegale Einwanderer ertrinken vor Libyen

Vor der Küste Libyens sind gestern mindestens 40 Menschen ertrunken, die mit einem Boot nach Europa gelangen wollten. Der Nachrichtensender Al-Arabija meldete, das Boot mit den Migranten sei östlich der Hauptstadt Tripolis gekentert.

Lottogewinn finanziert schottische Kampagne

Die Kampagne für eine Unabhängigkeit Schottlands von Großbritannien wird zu einem erheblichen Teil von einem Ehepaar finanziert, das vor knapp drei Jahren den größten Lotteriegewinn in der europäischen Geschichte einstrich. Wie die Organisatoren der Kampagne gestern mitteilten, spendeten Colin und Christine Weir aus der Nähe von Glasgow bisher 2,5 Millionen Pfund (rund drei Millionen Euro). Ihr Gewinn betrug 185 Millionen Pfund.

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