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Wissenschaftler verabschieden sich endgültig von Roboter „Philae“

Wissenschaftler verabschieden sich endgültig von Roboter „Philae“

Gut eineinhalb Jahre nach Landung des Minilabors "Philae" auf dem Kometen Tschuri haben Raumfahrtingenieure gestern die letzte Verbindungsmöglichkeit gekappt. Dies bestätigte der Sprecher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln , Andreas Schütz.

Der kühlschrankgroße "Philae"-Roboter ist das Landegerät der europäischen Kometenmission "Rosetta". Er setzte am 12. November 2014 auf der Kometenoberfläche auf. Allerdings kam er an einer schattigen Stelle abseits des ursprünglich geplanten Landeplatzes zum Stehen. In der Folge bekamen die Sonnensegel nicht genug Energie ab - nach nur gut 60 Stunden wissenschaftlicher Arbeit fiel der Lander in einen siebenmonatigen Kälteschlaf und meldete sich seither nur noch sporadisch.