Starkregen und Hagel DWD-Wetterwarnung für das Saarland – sogar orkanartigen Böen möglich

Update · Der Südwesten steht vor einem extremen Wetterumschwung. Nach der Hitzewelle können die Temperaturen um bis zu 20 Grad fallen. Eine Unwetterfront wird das vorläufige Ende des Sommers einläuten.

Der Südwesten wird zum Wochenende hin voraussichtlich eine extreme Abkühlung erfahren (Symbolbild).

Der Südwesten wird zum Wochenende hin voraussichtlich eine extreme Abkühlung erfahren (Symbolbild).

Foto: dpa/Georg Moritz

Update vom 24. August, 15.15 Uhr: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für das Saarland eine Wetterwarnung herausgegeben. Ab sofort bis Freitagabend sind vereinzelte Gewitter zu erwarten. Diese können mit Starkregen von 15 bis 25 Litern pro Quadratmeter in kurzer Zeit einhergehen, begleitet von kleinkörnigem Hagel. Zudem können Sturmböen von 70 bis 80 Kilometern in der Stunde auftreten. Lokal sind auch unwetterartige Entwicklungen möglich, mit Starkregenmengen von bis zu 40 Litern pro Quadratmeter innerhalb einer Stunde und Hagelkörnern von bis zu 2 cm Durchmesser.

In der Nacht zum Freitag besteht besonders im Saarland bis zur Pfalz die Möglichkeit von schweren Sturmböen oder sogar orkanartigen Böen zwischen 90 und 110 Kilometern in der Stunde.

Wetter im Südwesten – dramatischer 20-Grad-Temperatursturz erwartet

Erstmeldung vom 21. August: Der Südwesten Deutschlands steht vor einem dramatischen Wetterwechsel, der die Region von der lodernden Hitzewelle der vergangenen Tage in ein völlig neues Temperaturspektrum katapultieren wird. Während Sonnenanbeter enttäuscht sein dürften, werden Hitze-geplagte das Ende der heißen Tage begrüßen. Von Donnerstagnachmittag bis Freitag, 25. August, werden kräftige Schauer und Gewitter erwartet, die das Wetter im Südwesten auf den Kopf stellen – die Abkühlung fällt extrem aus.

Hitzewelle im Südwesten hält an

Bislang wird der Südwesten von Baden-Württemberg über Rheinland-Pfalz bis ins Saarland von sengender Hitze geprägt. Der Topwert von 36,5 Grad Celsius wurde in Wutöschingen-Ofteringen am vergangenen Sonntag, 20. August gemessen.

In den kommenden Tagen wird sich die Hitzewelle im Südwesten zunächst fortsetzen. Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) wird sie bis zum kommenden Mittwoch, 23. August, im Südwesten anhalten. Am Oberrhein in Baden-Württemberg könnten sogar bis zu 37 Grad erreicht werden.

Ausgehend vom Deutschen Wettermodell ICON wird es im Südwesten voraussichtlich bis Donnerstag überwiegend trocken bleiben, wobei vereinzelte Schauer im Saarland auftreten könnten. Die vorhergesagten Regenmengen sind jedoch sehr gering.

Unwetter läuten dramatischen Temperatursturz ein

Während der folgende Donnerstag noch heiß beginnt, kündigen Regenwolken den bevorstehenden Temperatursturz an, der das Wettergeschehen auf den Kopf stellen wird. Zwar werden noch Höchsttemperaturen von bis zu 32 Grad erwartet, aber in der Nacht zum Freitag wird flächendeckend mit starken Gewittern und Starkregen gerechnet.

Der dramatische Wetterwechsel birgt nicht nur das Potenzial für spektakuläre Blitzlichter und grollenden Donner, sondern markiert auch den Anfang vom Ende der Sommerhitze. Die kommenden Tage werden die kühlen Regenfälle das Thermometer in den Keller schicken.

Wetter im Südwesten: Extreme Abkühlung steht bevor

Spätestens mit dem Einzug des Samstags kündigt die neueste Wetter-Prognose eine erhebliche Abkühlung an. Das Thermometer wird dann nur noch auf 15 und 20 Grad Celsius im Südwesten klettern – ein Temperaturabfall von bis zu 20 Grad im Vergleich zur Hitzespitze.

Nach Angaben des Portals „wetter.net“ werden in der saarländischen Landeshauptstadt am Wochenende Höchstwerte von etwa 21 Grad erwartet. Besonders im äußersten Südwesten am Oberrhein in Baden-Württemberg wird ein Temperatursturz extrem ausfallen. Mit gerade einmal 15 Grad werden dort am Sonntag, 27. August, voraussichtlich Temperaturen erreicht, die eher an einen frühen Herbsttag als an den Hochsommer erinnern.

Damit verabschiedet sich der Sommer aufs Erste. Die Aussichten für eine erneute Hitzewelle im September sind derzeit unklar. Die Ensemble-Vorhersage deutet darauf hin, dass bis zum 5. September keine sommerlichen Temperaturen mehr zu erwarten sind. Im Durchschnitt bewegen sich die Temperaturen um 15 Grad.

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