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Weniger Wintervögel in deutschen Gärten gesichtet

Weniger Wintervögel in deutschen Gärten gesichtet

Weniger Kohlmeisen, Spatzen und Grünfinken als im vergangenen Jahr haben Tierfreunde bei der großen Zählaktion „Stunde der Wintervögel“ in deutschen Gärten gezählt. Dramatisch sei der Rückgang bei den Grünfinken mit etwa 30 Prozent, teilten der Naturschutzbund (Nabu) und der bayerische Landesbund für Vogelschutz mit.

Der Haussperling wurde am häufigsten gesichtet. Er löste damit die Kohlmeise von Platz 1 ab. Bis gestern Morgen hatten rund 36 000 Teilnehmer vier Tage lang gezählt und aus 26 000 Gärten und Parks eine Million Vögel gemeldet. Das waren acht Prozent weniger als im Vorjahr.

Bei fast allen Arten seien die Rückgänge mit den warmen Temperaturen zu erklären, sagte Nabu-Experte Lars Lachmann. Die Vögel fänden in offener Landschaft und Wäldern genügend Nahrung. Die Grünfinken dagegen seien 2013 vom sogenannten Grünfinkensterben besonders betroffen gewesen.