Schlechtes Wetter Weniger tödliche Badeunfälle in Deutschland

Bad Nenndorf/Saarbrücken · Deutlich weniger Menschen als 2016 sind dieses Jahr bisher bei Badeunfällen gestorben. In den ersten acht Monaten ertranken 297 Menschen – 30 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Das ist das Ergebnis der gestern vorgestellten Sommerbilanz der Deutschen Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG). Dieser zweitniedrigste Wert seit der Erhebung sei aber kein Grund zur Entwarnung, der Rückgang liege eher am schlechten Wetter, hieß es. Die Unfallschwerpunkte liegen weiterhin in den Binnengewässern. 240 Menschen starben in Flüssen, Seen, Teichen und Kanälen. Diese Gewässer seien selten bewacht, teilte die DLRG mit. Im Saarland ist in den ersten acht Monaten des Jahres ein Mensch ertrunken.

Meistgelesen
Neueste Artikel
Zum Thema
Aus dem Ressort