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Weiter keine Entspannung in den deutschen Hochwassergebieten

Weiter keine Entspannung in den deutschen Hochwassergebieten

Berlin. Die Hochwasserlage an vielen deutschen Flüssen bleibt angespannt. Knapp an einer Flutkatastrophe vorbei schrammte Regensburg an der Donau am Samstag. Der Pegel an der Eisernen Brücke sank dort in der Nacht zum Sonntag um gut zehn Zentimeter auf 6,19 Meter. Damit blieb der höchste Pegelstand unter den Überschwemmungen von 1988 und 2002, als das Wasser bis auf 6,60 Meter stieg

Berlin. Die Hochwasserlage an vielen deutschen Flüssen bleibt angespannt. Knapp an einer Flutkatastrophe vorbei schrammte Regensburg an der Donau am Samstag. Der Pegel an der Eisernen Brücke sank dort in der Nacht zum Sonntag um gut zehn Zentimeter auf 6,19 Meter. Damit blieb der höchste Pegelstand unter den Überschwemmungen von 1988 und 2002, als das Wasser bis auf 6,60 Meter stieg. Die mobilen Schutzwände wurden nicht überflutet.Das Rhein-Hochwasser bei Koblenz hat gestern mit einem Pegelstand von 7,30 Metern fast die Höhe der Flutwelle vom Wochenbeginn erreichen. Bereits am Samstag standen einige Straßen in Ufernähe unter Wasser, Keller liefen voll. Am vergangenen Montag war der Pegelstand bis auf 7,52 Meter geklettert.

Um den Mittelrhein zu entlasten, wurde in der Nacht zum Sonntag erstmals der im Jahr 2006 fertiggestellte Polder (zum Hochwasserschutz angelegtes, sehr flaches Marschland) Ingelheim geflutet. dpa