Vogelschwarm war schuld an Notlandung im Hudson-River

New York. Die Untersuchung des Stimmenrekorders des im New Yorker Hudson River notgelandeten Airbus A320 hat bestätigt, dass bei dem Unglück am Donnerstag beide Triebwerke gleichzeitig versagt hatten

New York. Die Untersuchung des Stimmenrekorders des im New Yorker Hudson River notgelandeten Airbus A320 hat bestätigt, dass bei dem Unglück am Donnerstag beide Triebwerke gleichzeitig versagt hatten. "Etwa 90 Sekunden nach dem Start macht der Kapitän eine Bemerkung über einen nahenden Vogelschwarm", berichtete Kathryn Higgins, eine Sprecherin der US-Sicherheitsbehörde NTSB, am Sonntagabend ersten Auswertungen des Flugschreibers und des Stimmenrekorders. "Eine Sekunde später sind auf dem Rekorder dumpfe Schläge und das schlagartige Nachlassen der Triebwerksgeräusche zu hören", sagte sie CNN zufolge. Die bisherigen Erkenntnisse untermauern die Schilderung des Kapitäns von US Airways Flug 1549, wonach das Flugzeug von einem Vogelschwarm getroffen wurde. Das Flugzeugwrack war am Sonntag geborgen und nach Jersey City gebracht worden. dpa