Viele Jugendliche halten Eltern für tolerant

Berlin · Jugendliche und ihre Eltern sehen einander positiver als in früheren Generationen. Trotz unterschiedlicher Erfahrungen und Interessen falle der große Generationenkonflikt aus, heißt es in einer Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach.

Demnach gaben drei Viertel der befragten 14 bis 17-jährigen Jugendlichen an, gerne bei ihren Eltern zu wohnen; nur elf Prozent möchten früh ausziehen. Grund dafür sei offenbar der entspannte Umgang miteinander, so die Untersuchung.

85 Prozent der Jugendlichen bescheinigen laut der Studie ihren Eltern, alles in allem tolerant zu sein und ihnen viele Freiheiten zu lassen. Die Eltern selbst hielten sich sogar zu 89 Prozent für tolerant, Väter mit 94 Prozent häufiger als Mütter (84 Prozent). Demgegenüber gaben nur 37 Prozent der heutigen Erzieher an, ihrerseits tolerante Eltern gehabt zu haben. Anlässe für Streit mit den Eltern sind für die Hälfte der Jugendlichen, wie viel Zeit sie insgesamt am Computer verbringen, wie lange sie abends wegbleiben dürfen und wofür sie ihr Geld ausgeben.

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