Verbraucher schätzen Lebensmittelrisiken oft falsch ein

Berlin · Viele Menschen schätzen Gesundheitsgefahren durch bestimmte Inhaltsstoffe von Lebensmitteln falsch ein. „Viele dieser Risiken sind eher gefühlte als tatsächliche Gefahren“, sagte Professor Andreas Hensel, Präsident des Bundesinstituts für Risikobewertung.

So durchleiden jährlich schätzungsweise eine Million Menschen in Deutschland eine Lebensmittelvergiftung - und oft ist mangelnde Küchenhygiene daran schuld. Viele Menschen fürchten sich dagegen vor allem vor Belastungen durch synthetische oder unerwünschte Stoffe in Lebensmitteln. "Diese Belastungen sind aber (…) oft verschwindend gering." Auch von den in der EU zugelassenen und bewerteten gentechnisch veränderten Produkten gehe nach derzeitigem Wissenstand keine Gesundheitsgefahr aus. Deutlich höhere Risiken bergen mikrobielle Belastungen mit Salmonellen-, Campylobacterkeimen oder Pilzgifte.

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